Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe meiner Rubrik Aus dem Regal gegriffen!
Es gibt Bücher, die unterhalten uns, und es gibt Bücher, die berühren tief in unserem Inneren.
Ich habe vor einiger Zeit eine ganz besondere Leidenschaft für mich entdeckt: Ich liebe und sammle Romane, die ein echtes Hohelied aufs Lesen, auf Bücher, Buchhandlungen und Bibliotheken singen.
Genau so ein Schätzchen habe ich heute für euch herausgesucht:
Die letzte Bibliothek der Welt der britischen Autorin und Fernsehproduzentin Freya Sampson.
Worum geht es in der Geschichte?
Im Mittelpunkt steht die schüchterne Bibliothekarin June Jones. Sie arbeitet in der kleinen, gemütlichen Gemeindebibliothek des beschaulichen britischen Dorfes Chalcot. Für June ist die Bibliothek weit mehr als nur ein Arbeitsplatz – er ist ihr sicherer Rückzugsort vor der Welt und das emotionale Vermächtnis ihrer verstorbenen Mutter.
Doch die Idylle gerät ins Wanken, als die Gemeinde beschließt, die Bibliothek aus Kostengründen zu schließen. June droht nicht nur der Verlust ihres Jobs, sondern auch der Verlust ihres gesamten Lebensinhalts. Um die Schließung zu verhindern, schließt sie sich einer bunt zusammengewürfelten Protestgruppe aus skurrilen, aber liebenswerten Dorfbewohnern an. Gemeinsam kämpfen sie mit Herzblut für den Erhalt ihres geliebten Zufluchtsortes – und June lernt dabei, dass sie auch für ihr eigenes Leben kämpfen muss.
Ich finde: Ein echtes Must-Have für Buchliebhaber
Freya Sampson zeigt mit viel Feingefühl, wie Bücher & Bibliotheken Menschen Halt geben und Einsamkeit überbrücken können. Für meine wachsende oben genannte Sammlung von Büchern über die Liebe zum Buch ist dieser Roman ein absolutes Highlight.
In deutscher Übersetzung erschienen ist „Die letzte Bibliothek der Welt“ 2021 beim DuMont Buchverlag.
Alles Liebe, bis bald!
Eure Franziska

