Manchmal finden wir Trost an den unwahrscheinlichsten Orten. Für die fünfjährige Meredith war dieser Ort ein ausrangierter, rostiger Bus im Garten ihres Großvaters in Kalifornien.
In ihrem Buch „Der Honigbus“ nimmt uns die Journalistin Meredith May mit in ihre eigene Kindheit. Nach der schmerzhaften Trennung ihrer Eltern wird sie von ihrer depressiven Mutter völlig sich selbst überlassen. Doch da gibt es noch den alten Großvater, der sie auffängt. Er zeigt ihr nicht nur die Magie der Natur, sondern lässt sie eintauchen in das geheimnisvolle Leben der Honigbienen.
So werden die Bienen für das kleine Mädchen letztendlich zu den besten Lehrmeistern: Sie zeigen ihr, was echter Zusammenhalt bedeutet, wie man füreinander sorgt und wie man selbst nach schweren Rückschlägen den Mut nicht verliert.
Mein Fazit für euch:
Dieses Buch hat in einem meiner Regale einen ganz besonderen Platz. Es ist poetisch geschrieben, spendet Trost und lässt einen die Natur noch einmal mit ganz anderen Augen sehen. Ein Buch voller Lebensfreude, trotz der traurigen Vorgeschichte. (Auf Deutsch sowohl als Taschenbuch als auch gebunden bei S.Fischer 2020 erschienen, bestellbar).
Habt ihr auch Bücher im Regal, die euch in schweren Zeiten getröstet oder euch den Weg gewiesen haben? Da meine Kommentarfunktion hier auf dem Blog noch geschlossen ist, freue ich mich über eure Nachrichten dazu auf meinen Kanälen bei Facebook oder Instagram.
Bis zum nächsten Tipp am Freitag wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit!

