Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr wieder auf meinem Blog vorbeischaut! Heute möchte ich euch auf eine Reise an einen Ort mitnehmen, der auf den ersten Blick rau, karg und vielleicht sogar ein bisschen abweisend wirkt. Aber genau darin liegt für mich ein ganz besonderer Zauber.
Worum geht es in “Das Tal in der Mitte der Welt” von Malachy Tallack?
Da ist ein winziges, abgeschiedenes Tal auf einer der schottischen Shetlandinseln. Hier leben nur noch eine Handvoll Menschen, geprägt von peitschendem Regen, ständigem Wind und nur selten hervorkommenden Sonnenstrahlen. Als die älteste Bewohnerin der kleinen Gemeinschaft stirbt, gerät das Gefüge ins Wanken. Die Jüngeren zieht es unaufhaltsam weg, während andere genau an diesem isolierten Ort Zuflucht vor den Stürmen des eigenen Lebens suchen. Es ist eine leise, feinsinnige Geschichte über Heimat, das Älterwerden und die Frage, was uns eigentlich zusammenhält.
Ich muss es einfach offen zugeben: Ich bin fasziniert von der Schilderung eines solchen einsamen Insellebens. Viele Menschen in meinem Umfeld können das überhaupt nicht nachvollziehen – warum ich diese Sehnsucht nach Abgeschiedenheit, wo man die Nachbarn am bloßen Motorengeräusch ihres Autos erkennt, so gut nachvollziehen kann. Bisher kenne ich die Shetlandinseln zwar nur aus der packenden Fernsehserie „Mord auf Shetland“, aber diese karge, mystische Landschaft zieht mich einfach magisch an. Es ist ein riesiger Wunsch von mir, diese Inseln einmal selbst zu besuchen. Bis es so weit ist, ist “Das Tal in der Mitte der Welt” für mich die perfekte mentale Auszeit und eine wunderschöne Flucht aus dem Alltag.
Eure Franziska 🤍
Die Ausgabe, die mir vorliegt, ist 2023 bei btb als Taschenbuch erschienen – in deutscher Übersetzung von Klaus Berr. Der Autor, Journalist und Songwriter Malachy Tallack ist selbst auf Shetland aufgewachsen.


